Die Kelter
Kelterausbau    -    Kelter-Nutzungskonzept
Wahrscheinlich gab es im Knittlinger Pfleghof im 12. oder 13. Jahrhundert mehrere Keltern. Das Gebäude, in dem sich die größte Kelter befand war mit vier Kelterbäumen ausgestattet. Sie steht heute noch. Diese Kelter hatte auch einen Fruchtboden.
Nach der totalen Zerstörung Knittlingens im Jahre 1632 und 1692, blieben im Pfleghof nur die „Große Kelter“ und „Kleine Kelter“ in ihren Grundmauern erhalten. Die „Kelter in der Mang“ wurde im zweiten Weltkrieg zerstört. An dieser Stelle wurde ein Schulhaus gebaut, das heute als Wohnhaus genutzt wird.

Der Pfleghof gehörte dem Kloster Maulbronn. Am 28. September 1844 erwarb die Stadt Knittlingen die „Große Kelter“ vom Kloster und wurde für verschiedene Zwecke genutzt, zum Beispiel zum Trocknen von Tabak. Ab 1946 zog die Weinerzeugung wieder in die Kelter ein, die Winzergenossenschaft pachtete die Kelter mit der Auflage die Kelter nach modernen Gesichtspunkten auszustatten und alle technischen Geräte der Stadt zu pflegen. Nun war jedes Jahr im Herbst reges Treiben im Zentrum der Stadt.

Viele Jahre vergingen und die Kelter stand allen die Obst und Weintrauben keltern wollten zur Verfügung, bis dann ein Teil des Daches einstürzte. Einige Jahre vergingen bis der Dachstuhl erneuert werden konnte. Der Gemeinderat beschloss gleichzeitig die Kelter zur „Neutralen Nutzung“ umzugestalten. Was auch geschah.

Im Jahre 2004 unterzeichnete das FORUM BAU+KULTUR KNITTLINGEN e.V. (FBK) einen Pachtvertrag für die Kelter mit der Absicht das ehrwürdige Gemäuer in ein Kommunikations-Zentrum im Herzen der Stadt zu verwandeln.

Geschichte trifft Moderne.
Verschiedene Gedanken, Konzepte und Pläne kursieren in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit und im Forum über die Kelter. Die Ansichten sind weiträumig und zwar vom Abreißen bis hin zum Hotel ausbauen. Beide Varianten sind nicht mehr möglich, denn das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Die Bezuschussung mit öffentlichen Geldern wurde mit einer „Neutralen Nutzung“ verbunden. Das heißt, dass das Dach nur mit einfachen Bieberschwänzen Ziegeln und Schindeln gedeckt werden durfte.

Das FBK ist nun dabei nach einem Jahr intensiver Beratung und Nutzung orientierten Erkenntnissen Pläne zu erarbeiten die allen Anforderungen gerecht werden. Dabei spielen immer die große „Halle“ unter historischen Aspekten eine große Rolle.

       

Ein ehrgeiziges Projekt das in unserer Region einzigartig sein wird. Die elektrischen Installationen wurden inzwischen erneuert, eine Bühne eingebaut und rustikale Tische und Stühle aufgestellt. Der nächste Schritt sind die Sanitären Anlagen, die zeitnah eingebaut werden sollen. Alle weiteren Maßnahmen werden im Bauausschuss diskutiert und in verbindliche Baupläne einfließen.

Die Kelter kann auch heute schon von jedermann, Vereine, Privat oder Firmen genutzt bzw. angemietet werden. Die vom FBK inszenierten Veranstaltungen erfreuen sich zahlreicher Besucher. Auch 2007 bietet das Forum ein interessantes Programm.

 
Die Finanzierung
Zur Finanzierung der Kelter-Neugestaltung im Innenbereich nutzt das FBK alle Möglichkeiten. Einerseits werden die Mitgliedsbeiträge dafür verwendet, andererseits bittet das Forum Industrie, Handwerk und private Personen um finanzielle Unterstützung. Zudem werden Gelder mit den Veranstaltungen erwirtschaftet. Also ein Mix vieler Möglichkeiten.

Das FBK bietet zudem interessante „Bausteine“ zur Finanzierung der Neugestaltung an. Anstatt der „üblichen“ Backsteine oder anderen symbolischen Utensilien, erstellt das Forum in der Kelter Türme als Kunstwerk, die mit Keramikfliesen verkleidet sind.
Die Firma Steuler Fliesen hat dazu nach einer Idee von Gerd Schweizer Keramikfliesen für ein Kunstwerk entwickelt.
Nach der Erstellung der Türme kann jedermann festgelegte Flächen an den Türmen erwerben. Mit dem Kauf einer Fläche (nummeriertes Zertifikat) unterstützt jeder Spender die Kelter-Neugestaltung.

Um die Türme zu erstellen ist es dem FBK gelungen nachstehende Baufirmen für das Projekt zu gewinnen:

      Steuler Fliesen
Mühlacker
      Dürrwächter + Friedrich
Knittlingen – Freudenstein
      E.+ E. Egler
Knittlingen
      Bernd Hackenjos
Knittlingen
 
Sponsoren können folgende Teilflächen der Türme von Knittlingen erwerben:


•    25 x    50 cm EUR   80     
•    50 x    50 cm EUR 130     
•  100 x    50 cm EUR 240     
•  100 x  100 cm EUR 450     

•  Fläche für Firmen*                
Preis für Firmen auf Anfrag 
       info@fbk-forum.de                

Wir bitten um Ihre Spenden.
Sparkasse Pforzheim Calw
Kennwort:„Türme von Knittlingen“

Selbstverständlich können Sie auch ohne den Erwerb einer Fläche eine Spende machen.
FBK FORUM BAU+KULTUR Knittlingen e.V.
Sparkasse Pforzheim Calw
BLZ 666 500 85 Kto.-Nr. 728381
Idee, Konzept:
Gerd Schweizer, Knittlingen, Tel.: 07043-93 22.0, www.public-online.de
Initiator:
FBK FORUM BAU+KULTUR Knittlingen e.V.
Stuttgarter Straße 7/1
75438 Knittlingen


Telefon: 07043-93 22.0
Fax:        07043-95 34 31
eMail:     info@fbk-forum.de
Web:      www.fbk-forum.de